{"id":27,"date":"2019-06-16T04:27:11","date_gmt":"2019-06-16T04:27:11","guid":{"rendered":"https:\/\/vshirtenberg.ac.at\/?page_id=27"},"modified":"2022-12-10T16:00:32","modified_gmt":"2022-12-10T16:00:32","slug":"schulgeschichte","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/vshirtenberg.ac.at\/?page_id=27","title":{"rendered":"Schulgeschichte"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\n\nDie Geschichte der Schulen ist mit der Ortsgeschichte verwoben, sodass man die Ortsentwicklung als Pr\u00e4misse f\u00fcr den Schulbau ansehen muss. Nach mehrmaligem Ausl\u00f6schen unseres Ortes im Lauf der Jahrhunderte, gesellten sich zu dem um 1750 bestehenden Drei-H\u00e4user-Ort weitere 11 H\u00e4user, die das heutige Hirtenberg begr\u00fcndeten. Da 1774 das erste \u00f6sterreichische Schulgesetz erlassen worden war, mussten auch die Kinder aus Hirtenberg die Schule besuchen.\n\n<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"> 1774 \u2013 1845 Pfarrschule in Enzesfeld <\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\n\nF\u00fcr die Kinder aus den ersten H\u00e4usern stand nur das Schulhaus in Enzesfeld (neben der Kirche) zur Verf\u00fcgung, in der das Trivium (Lesen, Rechnen u. Schreiben) unterrichtet wurde.\n\n<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"> 1845 \u2013 1852 Winterschule<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"> F\u00fcrstin Henriette Odescalchi, die erst kurze Zeit in Hirtenberg wohnte, hatte Mitleid mit den Schulkindern, die bei jeglichem Wetter den weiten Weg nach Enzesfeld zum Unterricht gehen mussten. Sie lie\u00df zwei Zimmer ihres \u201eSchl\u00f6ssels\u201c zu Schulstuben w\u00e4hrend der kalten Jahreszeit umfunktionieren und kam auch f\u00fcr die Beheizung auf. Unterrichtet wurden die Kinder von einem Lehrer aus Enzesfeld. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\n\n1852 \u2013 1862 Nach dem Tod der F\u00fcrstin mussten die Kinder wieder ganzj\u00e4hrig nach Enzesfeld zum Unterricht\n\n<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">1862 \u2013 1865 EXPOSITUR VON ENZESFELD<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Ortsvorstehung von Hirtenberg erwarb das Haus Sch\u00f6ringhummergasse 8 und richtete da ein Schulzimmer ein. Hier erhielten die Kinder durch einen Lehrer aus Enzesfeld Unterricht. Auch das Schulgeld musste nach Enzesfeld entrichtet werden.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">1865 \u2013 1887 ERSTE ORTSEIGENE VOLKSSCHULE<\/h4>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vshirtenberg.files.wordpress.com\/2019\/01\/schule-alt-2-1.gif?w=283&amp;h=200\" alt=\"\" class=\"wp-image-216\"\/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In diesem Haus Sch\u00f6ringhummergasse 8 wurde die erste Hirtenberger Schule bis zum Jahr 1879 einklassig, danach zweiklassig gef\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">1887 \u2013 1909 VOLKSSCHULE IN DER SCHULGASSE<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Durch die Industrialisierung wuchs unser Ort nicht nur in Hinblick auf H\u00e4user oder Einwohnerzahlen, auch die Ortsfinanzen erlaubten nun den Bau eines einst\u00f6ckigen Schulhauses in der Schulgasse 2. Die zuerst drei-, dann vier-, sp\u00e4ter f\u00fcnfklassig gef\u00fchrte Schule platzte bereits 1908 aus allen N\u00e4hten. (Eine Parallelklasse war im Speisesaal der Patronenfabrik untergebracht worden.)<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">1910 \u2013 1974 VOLKSSCHULE LEOBERSDORFERSTRASSE 66<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Patronenfabrik spendete den Baugrund an der damaligen Hauptstra\u00dfe (heute B18) zur Errichtung einer Kaiser Jubil\u00e4umsschule (1908). Da die Bauarbeiten sich verz\u00f6gert hatten, konnte der damalige Prachtbau erst am 10.10.1910 er\u00f6ffnet werden. Sechs Klassen, eine Parallelklasse und 2 Klassen einer gewerblichen Fortbildungsschule fanden hier ihren Platz. Bis zum Ende das Schuljahres 1927\/28 wurde nur die Volksschule gef\u00fchrt. Ab dem Schuljahr darauf gab es in diesem Geb\u00e4ude auch eine Hauptschule unter gemeinsamer Leitung (bis 1964). Das bisherige Schulgeb\u00e4ude musste daher auch aufgestockt werden. Zum Hauptschulsprengel geh\u00f6rten schon damals die Gemeinden Enzesfeld und Lindabrunn.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">1974 \u2013 VOLKSSCHULE FELDGASSE 1a<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wieder war das Schulhaus zu klein geworden. Dank eines \u00fcbergro\u00dfen Schulgartens konnte am S\u00fcdende zur Feldgasse hin eine eigene Volksschule nach nur zweij\u00e4hriger Bauzeit 1974 er\u00f6ffnet werden. Bereits 1980 musste das Flachdach saniert werden. Eine Generalsanierung in den Jahren 1993 und 1994 verlieh dem Geb\u00e4ude die heutige Form. Der Innenhof wurde \u00fcberdacht und dadurch entstand die heutige Aula, Fenster und T\u00fcren wurden ersetzt, die Fassade neu gestaltet. Im Sommer 1999 brachte die steigende Sch\u00fclerzahl noch eine \u00c4nderung: Die Garderobe wurde in den Keller verlegt, und somit ein Gruppenraum geschaffen.&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Geschichte der Schulen ist mit der Ortsgeschichte verwoben, sodass man die Ortsentwicklung als Pr\u00e4misse f\u00fcr den Schulbau ansehen muss. 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